Kurgäste und Besucher von Teplitz schätzen die schöne landschaftliche Lage der Kurstadt.

Sowohl nach Nord als auch gen Süden sind bereits von Teplitz aus Naturschönheiten zu sehen, die man vielleicht einmal kennen lernen möchte:

Im Norden, am steilen Erzgebirgshang, sieht man das „Mückentürmchen“ (809 m).

 Im Süden wird der Blick besonders von den Kegelbergen des Böhmischen Mittelgebirges mit dem Milleschauer (837 m) und dem Kletschen (705 m) angezogen.

Kein Wunder, dass es immer einen Bedarf an Informationen gibt, wie man sich die schöne Landschaft erschließen kann. In der Werbebroschüre "Radium-Thermalbad Teplitz-Schönau, Sudetengau". Herausgeber Kurdirektion Teplitz-Schönau. Erschienen bei Buchdruck B. Wächter Teplitz-Schönau um 1940 (?)Hier sind natürlich vermerkt die Wanderungen in die nähere Umgebung. Wir lesen:

Wacholderberg mit Kudlichdenkmal (wir denken an den „Bauernbefreier“ Hans Kudlich).

Ferner der damals sehr beliebte Weg nach Pittling. Er führte am „Rundblick“, dem Lipnaibusch und den „Drei Eichen“ vorbei.

In der Aufzählung fehlt natürlich nicht Mariaschein und die Bergstadt Graupen (das „Rothenburg“ des Erzgebirges). Für Graupen  findet man Hinweise auf die
Burgruine Rosenburg, den Totenstein und die Wilhelmshöhe.

 

Mückentürmchen

Böhm. Mittelgebirge

KudlichdenkmalPittlingRosenburg Graupen

Mückentürmchen, Obergraupen

Böhmisches Mittelgebirge

 Kudlichdenkmal, Wacholderbg.

Drei Eichen, Pittling

Graupen, Rosenburg

 Im Kurort Eichwald werden Spaziergänge zum Forsthaus Schweißjäger, zur Tuppelburg, zur Biliner Brettsäge (Gasthof Märchenschloß) und Wege nach Zinnwald (Purkertweg und Dr. Mühlig-Weg) vorgeschlagen.

Nun geht es ins Mittelgebirge. Hauptziel ist natürlich unser Donnersberg, der Milleschauer, mit seinem Meteorologischen Observatorium und dem grandiosen Rundblick. Am Fuße des Klotzberges liegt Kostenblatt mit seiner Ruine.

 In den Empfehlungen der Teplitzer Kurverwaltung ist der „Garten Böhmens“, die reizvolle Elbelandschaft nicht vergessen. Vom „Lobosch“ bei Lobositz genießt man einen wunderschönen Rundblick. Man ist in der Wein- und Obstgegend um Tschernosek-Leitmeritz. Nicht weit ist die Ruine Kamaik.

Eine herrliche Elbewanderung beginnt man von Salesel aus, über Wannov (Workoschfelsen-Wasserfall) zur Ruine Schreckenstein und auf die Ferdinandshöhe (schöner Blick ins Elbtal). In Aussig kann man folgende Fahrt mit den nostalgischen Raddampfern anschließen: Zum schönsten Aussichtspunkte, dem "Dubitzer Kirchlein".

Schweißjäger EichwaldTuppelbg. EichwaldTschernosek ElbeSchreckensteinDubitzer Kirchlein

Schweißjäger, Eichwald

Tuppelburg; Eichwald

Tschernosek u. Lobosch

 Ruine Schreckenstein, Aussig

 Dubitzer Kirchlein