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1948 gründete sich die Vereinigung der Teplitz-Schönauer in Frankfurt am Main. Sie ist Träger des Museums.
1953 übernimmt die Stadt Frankfurt/M die Patenschaft über diese Vereinigung. Sie unterstützt Maßnahmen zur Wahrung und Pflege des kulturellen Erbes der Teplitz-Schönauer.
1. Juli 1962 Grundsteinlegung des Museums in Frankfurt/Hoechst. Große Resonanz bei den Teplitzern in allen Teilen der Republik, viele Mitwirkende und Förderer, Spender von Sachzeugnissen.
Herbst 2009 das "Aus". Es findet sich niemand von den Teplitzern der die Obhut übernehmen will auch kommen kaum noch Besucher. Einen Ortsbetreuer, der eng mit dem Sudetendeutschen Verlag zusammenarbeitet, hat Teplitz schon lange nicht mehr. Die Publizierung der akribisch zusammengetragenen, wertvollen Sachzeugnisse war mangelhaft. Ausnahme einige Artikel im "Heimatruf" und eben hier auf dieser Website .
Besonders unsere Landsleute aus den "Neuen Ländern" und unsere nächste Generation hätte man einbeziehen müssen.
Im Ergebnis wurde der gesamte Bestand in das "Sudetendeutschen Landesmuseum/München" ausgelagert. Im Herbst 2010 soll es dort eine Ausstellung
geben, doch es ist zu befürchten, dass später alles sozusagen "in der Versenkung" im Archiv verschwindet.Noch Fragen? Dann bitte wenden Sie sich an: Valeria (Walli) Wedel, Gerlachstrasse 29c in 65929 Frankfurt-Hoechst Tel: (069) 306025
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Fahne der "Bürgerlichen Schützen- |
Brautkleid von 1912
nebst |
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"Schützengilde Teplitz-Schönau", |
Porzellan aus Teplitz und Turn |
Das Museum:
Nach Gründung des Museumsvereins und nach seinem Aufruf an die Teplitzer kamen die vielen, kostbaren Ausstellungstücke und ganze Sammlungen aus dem Bundesgebiet aber auch Spenden, denn die Unkosten werden nicht allein durch Fördermittel gedeckt. Besonders stolz ist man auf Schützen- und Vereinsfahnen, die auf abenteuerlichem Weg hierher kamen. Ein Glanzstück ist das Brautkleid aus dem Jahre 1912, einer lebensechten Puppe angezogen. Daneben sieht man einen Klöppelstock mit Klöppelbrief und geklöppelter Spitze.
Erstaunlich, welche Fülle an wertvollen Sachzeugnissen aus der Heimat, die Teplitzer in den beiden Museumsräumen darstellen konnten. Beschreiben kann man es nur annähernd.
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Es gab einmal eine reich bebilderte Sonderbeilage in unserer Zeitung "Heimatruf" vom Januar 1982, aber wenige werden sich noch erinnern. Man sah zum Beispiel die große Büste des Sudetendeutschen Sozialdemokraten Josef Seliger, der in unserer Heimatstadt zu Grabe getragen wurde. Dahinter sorgsam gerahmt, dicht an dicht, alte Ansichten und Karten des damals noch zu Österreich gehörenden Landes. Ein großes Bücherregal enthielt Buchbestände, die man wo anders kaum noch zu sehen bekam. Komplette Badelisten erinnerten an berühmte Persönlichkeiten, die bei Kuren in Teplitz mit seinen 46 Grad heißen Wassern, Linderung und Heilung bekamen. Daneben konnte man voll Freude Exemplare des guten, alten „Teplitz-Schönauer Anzeigers„ wieder entdecken. Nicht fehlen durften natürlich die typischen Glas,- Porzellan- und Keramikerzeugnisse von renommierten Firmen unserer Gegend. Davon gibt es eine überreiche Sammlung. Wer das "Teplitzer Heimatbuch" kennt oder besitzt, wird ab Seite 807 viel Ergänzendes erfahren. Nicht vergessen sollten wir solche aktiven Helfer und Mitbegründer wie Hieronymus Fürst Clary und Aldringen, den leider verstorbenen Vorsitzenden des Heimatkreises Siegfried Gabriel und nicht zuletzt den unermüdlichen Geschichtsforscher und Autor vieler Beiträge im "Heimatruf", Walter Miksch.
Links: Große Büste von Josef Seliger